Lesung und Gespräch mit Verena Rossbacher

Freitag, 22. Februar 2019

Frauenmuseum Hittisau
20.00 Uhr

 

Buch: "Ich war Diener im Hause Hobbs."

»Es war ein schlampiger Tag. Dies ist eine einfache Geschichte.« Ein Skandal und ein überraschender Todesfall in den besten Kreisen der Zürcher Gesellschaft. Ein junger Diener, aus Feldkirch stammend, der Jahre später zurückblickt und die Bruchstücke der Geschichte neu zusammensetzt.

 

Der dritte Roman von Verena Roßbacher ist ein literarisches Ereignis – voller psychologischer Brillanz, umwerfender Poesie und doppelbödigem Humor.

 

Es war Christian, der Diener der Zürcher Anwaltsfamilie Hobbs, der den Toten im Gartenpavillon neben der blutbespritzten Chaiselongue fand. Jahre später blickt er zurück und versucht zu verstehen, wie es zu der Katastrophe kommen konnte. Christian erzählt vom Auseinanderdriften der Freunde, von seinen ersten Jahren im Hobbs’schen Haushalt, von verwirrenden nächtlichen Zimmerbesuchen, liebevoll inszenierten Familienporträts und dem fatalen Moment, als die einnehmende Hausherrin seinen alten Freunden begegnet. Und während er die Untiefen der eigenen Schuld auslotet, kommt er einem großen Geheimnis auf die Spur.

 

Ein betörend leichtfüßiger und vertrackt unheimlicher Roman, in dem nichts ist, wie es zunächst scheint. Verena Roßbacher, geboren 1979 in Bludenz, studierte einige Semester Philosophie, Germanistik und Theologie in Zürich, dann am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. »Ich war Diener im Hause Hobbs« ist nach ihrem Debüt »Verlangen nach Drachen« (2009) und »Schwätzen und Schlachten« (2014) ihr dritter Roman bei Kiepenheuer & Witsch. 


Eintritt: 10 € / 5 €
(ermäßigt für SchülerInnen, Studierende, Lehrlinge, Zivil- und Präsenzdiener,
SeniorInnen); KUFO-Mitglieder und KULTUR-Pass-BesitzerInnen frei.

 

© Bild: Joachim Gern


Buchvorstellung: "Vietnamkrieg - Ein furchtbarer Irrtum"

Freitag, 22. März 2019

Gymnasium Egg
20.00 Uhr

 

Robert McNamara, Verteidigungsminister unter den US-Präsidenten John F. Kennedy und Lyndon B. Johnson, nannte den Vietnamkrieg in seinen Erinnerungen 1995 einen „furchtbaren Irrtum“. Das war er wohl – und das mit katastrophalen Konsequenzen: Für die USA bedeutete er über 58.000 tote Soldaten, für Südvietnam eine Million tote Soldaten und zwei Millionen tote Zivilisten, für Nordvietnam mindestens genauso viele. Bis heute leidet die vietnamesische Bevölkerung an den Folgen der Bombenabwürfe und des Einsatzes von hochgiftigem Agent Orange.

 

Der Vietnamkrieg gilt als Albtraum der Amerikaner, der die Nation so spaltete wie nichts mehr seit dem Bürgerkrieg 100 Jahre zuvor und der bis heute nachwirkt. Wie konnte es dazu kommen? Welcher Weg führte aus dem Kriegsinferno? Welche Spuren hinterließ der Vietnamkrieg in der US-amerikanischen Gesellschaft? Der bekannte Zeithistoriker Rolf Steininger beschreibt und analysiert die Geschichte dieses Krieges – kompakt, anschaulich und kritisch. Es werden auch Filmbeiträge gezeigt. Univ.-Prof. Dr. Rolf Steininger war bis zu seiner Emeritierung 2010 Leiter des Institutes für Zeitgeschichte an der Univ. Innsbruck und Senior Fellow des Eisenhower Center for American Studies der University of New Orleans und hatte mehrere Gastprofessuren inne.


Eintritt: 10 € / 5 €
(ermäßigt für SchülerInnen, Studierende, Lehrlinge, Zivil- und Präsenzdiener,
SeniorInnen); KUFO-Mitglieder und KULTUR-Pass-BesitzerInnen frei.


"Seismographen und Brennnesseln im Wald" - Artikel KULTUR-Zeitschrift

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Jahreshauptversammlung 2019 (samt Neuwahlen)


Die neue Bregenzerwälder Zeitung

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inte]GRAT[ion: Interaktives Theater Motif


Buchvorstellung: Die Amerikafalle - Das "land of the free"

Freitag, 8. Juni 2018

Adler-Saal, Schwarzenberg
20.00 Uhr

Eine skeptische Liebeserklärung an die Weltmacht USA.

Als es Martin Amanshauser für ein halbes Jahr in die Universitätsstadt Bowling Green, Ohio, verschlägt, erwartet ihn eine Überraschung: Die Amerikafalle schnappt zu. Alles ist für Amanshauser ebenso vertraut wie befremdlich. So sehr er der Skeptiker bleiben will, der er ist – allmählich bringen ihn die ebenso unerschütterlich freundlichen wie enervierend prinzipientreuen Menschen dazu, sich in dieses widersprüchliche Land zu verlieben. Sein Blick auf die USA unter Präsident Trump ist liebevoll-entlarvend. Mit feiner Ironie beobachtet er nicht nur die Eigenheiten seiner Umgebung, sondern auch die Mischung aus Sturheit und Faszination, mit der er selbst agiert. „Die Amerikafalle“ ist eine Nah- und Momentaufnahme der USA im Umbruch und eine Liebeserklärung an ein Sehnsuchtsland, das mit Europa viel verbindet und doch grundlegend anders ist.
„Das können nur die Amerikaner: ‚Have fun!‘ in einem so tödlich langweiligen Tonfall sagen, dass es wirklich cool wirkt. Das möchte ich auch lernen!“

Martin Amanshauser wurde 1968 in Salzburg geboren und lebt in Wien. Er arbeitet als Autor, Übersetzer und Journalist, u.a. für die Süddeutsche Zeitung. Für die Freitagsbeilage der Presse verfasst er die wöchentliche Reisekolumne „Amanshausers Album“. Wenn er nicht gerade unterwegs ist, schreibt er Romane, Lyrik und Sachbücher. www.amanshauser.at.


Eintritt: 10 € / 5 €
(ermäßigt für SchülerInnen, Studierende, Lehrlinge, Zivil- und Präsenzdiener,
SeniorInnen); KUFO-Mitglieder und KULTUR-Pass-BesitzerInnen frei.


Podiumsdiskussion Wald im Klimawandel: Wie sieht klimafitter Wald aus?

Freitag, 18. Mai 2018

20.00 Uhr

im BORG Egg

 

Podiumsdiskussion zum Thema Klimawandel und Wald mit einem Impulsvortrag von

Anna-Maria Walli (Bundesforschungszentrum für Wald) zu „klimafitter Wald“

und anschließendem Gespräch mit den Podiumsgästen

+ DI Stephan Philipp, MSc, Landesforstdienst

+ DI Hubert Schatz, Wildökologe, Amt der Vorarlberger Landesregierung

+ Hildegard Breiner, Obfrau Naturschutzbund Vorarlberg

Moderation: MMag. Kurt Bereuter, Kulturforum Bregenzerwald

Im Anschluss wird zu einem Umtrunk und weiteren Austausch eingeladen.

Keine Anmeldung erforderlich.

 

Nähere Informationen gibt’s auch unter

www.would2050.at